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Fallstudie: Callaway Golf

Callaway Golf beschleunigt die Produktionsplanung mit SAP HANA und Lenovo

 

Die Callaway Golf Company ist ein global agierender Sportausrüster. Das in den USA ansässige Unternehmen entwirft, produziert und vertreibt Equipment, Zubehör und Lifestyle-Produkte für Golf. Das Unternehmen mit Sitz in Carlsbad, Kalifornien, zählt mit einem Umsatz von nahezu 900 Millionen US-Dollar jährlich zu den größten Herstellern von Golfschlägern weltweit.

Abschlag

Aufgrund von wachsenden Konsumentenerwartungen und vielen neuen Marktzugängen verändert sich der Einzelhandel heutzutage schneller als je zuvor. Mehr und mehr Kunden gehen davon aus, dass sie individualisierte Produkte bestellen können und diese innerhalb kürzester Zeit geliefert werden. Bei Callaway führte das zu einem beispiellosen Druck auf die Planungs- und Logistikprozesse.

Michael Nevlida, Senior Director für Global IT Infrastructure & Support Services, legt das folgendermaßen dar: „Wir bei Callaway mussten die sich verändernde Position der Hauptmetriken in der Planung, Produktion und Logistik besser nachvollziehen, damit wir mit den Kundenanforderungen Schritt halten konnten. Wir stehen mit sehr schnell agierenden und reinen Online-Firmen im Wettbewerb. Wir müssen in der Lage sein, die bestellten Produkte exakt zum vom Kunden gewünschten Zeitpunkt zu liefern. Bei einigen unserer Hauptreports dauerte die Erstellung jedoch länger als 32 Stunden. Das hieß, wenn die Entscheidungsträger die erforderlichen Informationen erhielten, waren diese bereits wieder veraltet.“

Hal West, Senior Global IT Infrastructure Manager, ergänzt: „Es gab keinen spezifischen Engpass bei unserer bestehenden Hard- und Software. Die lange Ausführungszeit entstand einfach aufgrund einer großen Datenmenge und der Anzahl der Schritte, die zum Abrufen, Exportieren, Konvertieren und Übertragen dieser Daten erforderlich sind. Wir mussten diese Reportzeiten von 32 Stunden verkürzen und aggressive Ziele setzen.“

Um eine schnellere operative Planung zu ermöglichen, musste Callaway sein SAP® Advanced Planning and Optimization (APO)-System beschleunigen, das damals auf einer IBM Power Systems-Plattform mit Oracle-Datenbanken lief. Horace Jones, Principal UNIX und Storage Administrator, sagt: „Wir waren zufrieden mit AIX, Power und Oracle, aber die Leistungssteigerung, die wir brauchten, ließ sich nicht durch weitere Investitionen in diese Architektur erzielen. Uns wurde bewusst, dass eine Migration zu SAP HANA® mit der In-Memory-Technologie die einzige Möglichkeit ist, unsere Unternehmensziele zu erreichen.“

Wahl des globalen Marktführers

Es war bereits bekannt, dass SAP plante, alle bestehenden Kunden innerhalb von fünf Jahren auf SAP HANA umzustellen. Callaway entschied sich, den Sprung zu wagen und nicht nur die APO-Systeme, sondern auch die Systeme SAP ERP Central Component (ECC) und SAP Business Warehouse (BW) zu migrieren. Das Unternehmen führte einen detaillierten RFP-Prozess durch, der auf einer komplexen Scoring-Matrix basierte. Schließlich wurde Lenovo als Plattformanbieter für die neue SAP-Landschaft auf SAP HANA ausgewählt.

„Die Lösung von Lenovo lieferte uns die benötigte Leistung und Skalierbarkeit. Das wurde durch kompetente SAP HANA-Experten und exzellenten SAP HANA-Support abgesichert“, erinnert sich Michael Nevlida. „Der große Anteil von Lenovo an der globalen SAP HANA-Installationsbasis gab uns Vertrauen, ebenso wie die hohe Anzahl ihrer Server, die wir beim Besichtigen des SAP HANA Enterprise Cloud-Rechenzentrums sehen konnten. Und letztlich arbeiteten wir ja bereits mit Lenovo als Anbieter für Desktop-Computer und Laptops zusammen. Für uns ist es sinnvoll, die Gesamtanzahl unserer Anbieter möglichst gering zu halten und die Zusammenarbeit mit denen zu intensivieren, die wir mögen und denen wir vertrauen.“

„Die Bereitstellung erfolgte sehr nahtlos“, sagt Hal West. „Eine der wichtigsten Vorgaben war, die Geschäftsunterbrechung zu minimieren – dieses Ziel haben wir erreicht. Am Go-Live-Tag 1 waren wir in der Lage, die höchste Anzahl täglicher Transaktionen in dem Monat absolut problemfrei zu verarbeiten.“

Horace Jones fügt hinzu: „Nach abgeschlossener Migration gab es keinerlei Beeinträchtigung für die Benutzer. Einige dachten allerdings, das System wäre ausgefallen: Vorgänge, die zuvor zehn Minuten gedauert hatten, waren sofort fertig! Tatsächlich lief alles so gut, dass leicht vergessen werden kann, wie revolutionär dieses Projekt war: Wir waren weltweit eines der ersten Unternehmen, das SAP APO zu SAP HANA migriert hat.“

Beschleunigtes Unternehmen

Mit der Migration zu SAP HANA auf Lenovo Server und intensiven Aktivitäten zur Daten- und Abfrageoptimierung konnte Callaway die Erstellungszeit der umfangreichsten APO-Reports allein im ersten Monat mit dem neuen System von 32 Stunden auf sieben senken. Das Unternehmen hat weitere Optimierungsphasen geplant, mit denen die Reporterstellung noch weiter verringert werden kann.

Da sich die zur Erstellung von Planungsreports benötigte Zeitspanne dank der Lösung von Lenovo drastisch reduzieren ließ, können die Entscheidungsträger bei Callaway die Produktionspläne an jedem Tag in der Woche analysieren – dadurch wird das Unternehmen flexibler und kann schneller reagieren.

„Wir sind erst seit Kurzem im Live-Betrieb, aber die Lösung ändert bereits die Art und Weise, wie wir bei Callaway denken und arbeiten“, sagt Michael Nevlida. „Unser Personal war daran gewöhnt, einen Report anzufordern und dann für einige Stunden, in denen der Report erstellt wurde, etwas anderes zu tun. Jetzt sind die Ergebnisse häufig bereits nach wenigen Minuten verfügbar, sodass die Mitarbeiter nun die Organisation ihrer Arbeitswoche anpassen. Die sofortige Ausführung und Entscheidungen in Echtzeit sind in greifbare Nähe gerückt. Und wir sprechen hier über Großhändler, die Aufträge in Millionenhöhe platzieren: Wenn wir die Aufträge dieser Kunden schneller verarbeiten können, ist das ein immenser Vorteil.“

Ein Vorteil des SAP HANA-Migrationsprojekts bestand in der Reduzierung der SAP-Hauptdatenbank um nahezu 50 Prozent. Damit konnte Callaway nicht nur die projektierten Investitionen in Speicher für die SAP HANA-Plattform senken, sondern die Datenbank lässt sich auch viel schneller und einfacher sichern, speichern und wiederherstellen. Horace Jones ergänzt: „Mit einer spaltenbasierten Datenbank, die sich vollständig im Speicher befindet, ist eine schnellere Transaktionsverarbeitung möglich. Zudem sind die Reaktionszeiten aller SAP-Anwendungen zur Freude der Benutzer erheblich kürzer.“

Des Weiteren hat die Migration von Unix-Servern und Oracle-Datenbanken der Mittelklasse zu Lenovo Servern, auf denen Linux und SAP HANA ausgeführt werden, Callaway erhebliche Kosteneinsparungen beschert.

Hal West erklärt: „Die Kosteneinsparungen sind extrem beeindruckend, aber letztendlich ging es bei diesem Projekt darum, die Geschäftstätigkeit von Callaway besser und intelligenter zu gestalten. Wir haben bereits eine der schnellsten Turnaround-Zeiten in der Branche und suchen stets nach Möglichkeiten, dies durch schnellere Prognosen und Analysen auszubauen.“

Michael Nevlida fügt hinzu: „Durch den schnelleren Einblick in die SAP APO-Daten müssen wir nicht mehr so viel Rohmaterial einlagern und Bestand vorhalten, zudem können wir unser Distributionszentrum anders strukturieren. Wenn die Kunden nun fragen: „Können Sie das für mich herstellen und bis Ende der Woche liefern?“, dann können wir das realisieren.“

Sein Fazit: „Lenovo als Infrastrukturpartner für SAP HANA auszuwählen, war die richtige Entscheidung für Callaway. Wir würden heute noch genauso entscheiden, da wir in Bezug auf Flexibilität, Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistung all unsere Ziele umgesetzt haben. Wir möchten unseren Marktanteil erhöhen und die Marke ausbauen. Da wir nun von SAP HANA zeitnahe und akkurate operative Daten erhalten, kann Callaway effizienter analysieren und planen. Letztendlich bedeutet das für uns, dass es uns besser gelingt, die richtigen Bestellungen zum gewünschten Zeitpunkt an den entsprechenden Kunden zu liefern.“

Die Lösung von Lenovo lieferte uns die benötigte Leistung und Skalierbarkeit. Das wurde durch kompetente SAP HANA-Experten und exzellenten SAP HANA-Support abgesichert

Michael Nevlida – Senior Director, Global IT Infrastructure & Support Services

 
 
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