Asset Freudenberg IT Meets Hosting Needs 1
 

Fallstudie: SAP HANA

WIE LÄSST SICH SAP HANA MIT LENOVO BESCHLEUNIGEN?

 

In diesem Artikel von insiderPROFILES erfahren Sie, warum große IT-Unternehmen die SAP HANA-Appliance von Lenovo für die Beschleunigung und Skalierung ihrer SAP HANA®-Bereitstellungen auswählen. Natalie Miller interviewt das Führungsteam und fragt, warum die Entscheidung auf Lenovo fiel und auf welche Weise die X6-Serverinfrastruktur einen einzigartigen Nutzen bietet.

So erfüllt die Freudenberg IT die Hosting-Anforderungen für eine wachsende SAP HANA-Kundenbasis

von Natalie Miller, Autorin

Das Unternehmen Freudenberg IT (FIT) kann auf eine lange SAP-Geschichte zurückblicken. Die Partnerschaft des deutschen Mutterkonzerns – der Freudenberg Group – mit SAP begann bereits im Jahre 1972. Nach über 20 Jahren als erfolgreicher SAP-Kunde gründete die Freudenberg Group im Jahre 1995 das Unternehmen FIT. Als einer der weltweit größten IT-Service- und Cloud-Anbieter für SAP-Anwendungen unterstützt FIT andere Unternehmen dabei, eine ebenso erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem SAP-Hosting-Partner zu realisieren. Heute verfügt FIT über mehrere Rechenzentren in Deutschland, den USA und China und hostet weltweit mehr als 350 Kunden. Diese Kunden sind in zahlreichen Branchen von der Fertigung über Pharma bis zu Einzelhandel, Life Sciences und Consumer-Produkten tätig und weisen einen Umsatz von mehreren hundert Millionen bis zu 20 Milliarden Dollar auf.

FIT konzentrierte sich von Anfang an auf den Virtualisierungsbereich und wurde 2009 als einer der ersten Cloud-Anbieter von SAP zertifiziert – und eröffnete damit Unternehmen, die von der Cloud und der damit einhergehenden Kosteneffizienz profitieren wollten, ein breiteres Optionsspektrum. „Unsere Rechenzentren sind verstärkte Bunker – gegen Feuer, Sturm und Wasser gefeit – und wurden speziell für die Ausführung geschäftskritischer Systeme entwickelt“, erklärt Eric Fitzpatrick, Vice President of Sales bei FIT. „In der Regel hosten wir die SAP-Systeme sowie die unterstützenden Hilfssysteme des Kunden. Für einige Kunden hosten wir jedoch die gesamte Infrastruktur aus SAP-Systemen und anderen Systemen.“

Viele Kunden möchten nun zunehmend mehr Daten auslagern, auch aufgrund der schnell steigenden Datenmenge. Dieses gestiegene Datenvolumen soll mit SAP HANA bewältigt werden. FIT war bewusst, dass das Unternehmen seinem eigenen Trend folgen und stets weitere technologische Neuerungen entwickeln musste, um die Kundenwünsche besser umsetzen und einige der Herausforderungen, die sich aus den wachsenden SAP HANA-Umgebungen ergeben, lösen zu können. „Derzeit wechseln zahlreiche Kunden zu SAP HANA, da sie einige Funktionalitäten nutzen möchten, die es in herkömmlichen Datenbanken nicht mehr gibt“, sagt Christopher Spruell, Head of Enterprise Architecture bei FIT.

Neben der Leistung sind für ihn einige der neuen SAP Fiori-Optionen für die Benutzererfahrung eine wichtige Motivation für Unternehmen, den Wechsel zu SAP HANA anzustreben. „Einige Kunden erreichen die Limits dessen, was mit einer herkömmlichen Datenbank möglich ist. In jedem Gespräch zu diesem Thema und bei jedem Problem mit der Leistung kommt SAP HANA ins Spiel“, sagt Spruell. In Bezug auf die Skalierung gibt es jedoch Herausforderungen – FIT erkannte schnell, dass ihre derzeitigen Serveranbieter die Anforderungen der steigenden Kundenanzahl von FIT weder technisch noch finanziell erfüllen konnten. Die kleineren Modelle konnten die maximal von SAP unterstützte Skalierung nicht leisten und die großen Varianten belegten viel Platz im Rack. FIT brauchte einen Serveranbieter, der sich an die steigenden Datenanforderungen ihrer Kunden anpassen konnte.

Absolut fit für FIT

Als konservatives Unternehmen ist FIT in erster Linie darauf bedacht, die Bereitstellung sicherer Lösungen für die Kunden zu gewährleisten. Nach sorgfältigen Überlegungen entschied sich FIT, Lenovo für die verwaltete Cloud-Umgebung mit SAP HANA auszuwählen, um das hohe Serviceniveau zu bieten, das für die geschäftskritischen SAP HANA-Anwendungen der Kunden erforderlich ist.

„Wir wissen, wenn wir neue Technologien zu schnell übernehmen, kann das zu Problemen führen, die letzten Endes auf uns zurückfallen“, sagt Spruell. Daher stand FIT über ein Jahr lang mit Lenovo im Dialog, bevor die Partnerschaft mit dem Technologieunternehmen eingegangen wurde. Seither hat FIT bereits SAP HANA-Bereitstellungen auf rund 30 Lenovo Appliances ausgeführt oder damit begonnen. Mit dieser Partnerschaft kann FIT SAP HANA auf den geschäftskritischen X6-Servern von Lenovo ausführen. Die Vorteile zeigten sich sofort, nämlich im einfachen Wechsel von einigen Bestandskunden von FIT.

„Unsere SAP HANA-Kunden können entweder per Sicherung und Wiederherstellung (sofern eine Ausfallzeit von einigen Stunden möglich ist) oder mit einer erfolgten Systemreplikation und dem anschließenden Wechsel zur neuen Hardware (praktisch ohne Ausfallzeit) auf ein neues Gerät umgestellt werden“, erklärt Spruell. „Das ist zwar nicht so bedeutsam, aber immerhin hat sich die neue Hardware in Bezug auf die Gesamtbetriebskosten für einige Kunden bezahlt gemacht, deren ältere Anbieterlösungen das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hatten.“

Laut Fitzpatrick konnte FIT auch eine enorme Verkleinerung der Rechenzentren verzeichnen. „Beispielsweise werden für ein sehr großes Scale-out-Produktionssystem mit 8 TB und zahlreichen Knoten 64 HE benötigt, das Standardrack im Rechenzentrum weist aber nur 42 HE auf“, legt er dar. „Die Lenovo Hardware erfordert weniger als 10 HE. Im Vergleich mit den Modellen der Mitbewerber bedeutet das für uns, dass wir vier- bis fünfmal so viele Systeme hosten können. Unsere Rechenzentren sind sowohl im Bau als auch im Betrieb sehr kostenintensiv, je länger wir also ohne einen weiteren Neubau auskommen, desto besser ist es für uns.“ (Weitere Informationen über Lenovo Lösungen finden Sie in der Seitenleiste am Ende des Artikels.)

Modularer Ansatz

Die Anforderungen der Kunden zu erfüllen, bot ebenfalls zahlreiche Vorteile. Vor der Partnerschaft mit Lenovo stellte die Skalierung häufig eine Herausforderung für FIT dar. Beispielsweise überstieg die Datenmenge eines Kunden – einem großes Unternehmen in der Stahlverarbeitung, das eines der frühesten Sidecar-Modelle von SAP HANA einsetzte – die 512-GB-Appliance bei einem anderen Anbieter, sodass auf 1 TB aufgestockt werden sollte. „Der Anbieter teilte uns mit, dass wir das System umstrukturieren und letztlich auch eine andere Appliance kaufen müssten“, sagt Fitzpatrick. „Jetzt können wir ganz einfach von 512 GB auf 1 TB erhöhen – wir schließen schlicht mehr Compute Books an. Dieser modulare Ansatz ist ein bisschen wie technisches Lego und sowohl finanziell als auch technisch ansprechender. Auf diese Weise können unsere Kunden das Wachstum sachte angehen: Sie können klein anfangen und sich dann im Laufe der Jahre schrittweise steigern. Das ist für unsere Kunden sehr befreiend.“

Im vorherigen Hosting-Modell von FIT gab es ein zentrales Speichersystem mit mehreren SAP-Systemen zur Verarbeitung eines Datasets. Wollte ein Kunde von 5 TB auf 10 TB skalieren, lagen die Kosten über dem Kaufpreis für eine neue 10-TB-Appliance oder einen Servercluster. Da in der Lenovo Suite kein zentraler Speicher verwendet wird, bieten die Scale-out-Systeme einen finanziellen Vorteil. „Wir konnten die Kosteneinsparungen bereits in Zahlen sehen, bevor wir die Abschreibung der alten 5-TB-Appliance eingerechnet hatten“, sagt Fitzpatrick.

„Wir haben schon häufig erlebt, dass Kunden eigentlich vorsichtig einsteigen möchten und bei einem Scale-out-System landen“, ergänzt Spruell. „Da sie nun natürlich und modular wachsen können, müssen sie bei einer Erweiterung von einem Scale-up- zu einem Scale-out-System keine teure Investition tätigen.“

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Lenovo besteht darin, dass Lenovo das IBM Spectrum Scale-Dateisystem (zuvor bekannt unter der Bezeichnung General Parallel File System (GPFS)) lizenziert. „Anstelle eines zentralen Speichertowers sind alle Daten in den Lenovo SAP HANA-Appliances enthalten. Mit der GPFS-Software können einzelne Knoten ein eigenes serverübergreifendes, transparentes und synchrones Dateisystem generieren, sodass es sich nicht um ein Hub-and-Spoke-Modell, sondern einen vollständig unabhängigen Cluster handelt“, erläutert Fitzpatrick. Außerdem unterstützt die Lösung integrierte Hochverfügbarkeit, damit der Cluster auch im Falle, dass ein Serverknoten im Cluster ausfällt, betriebsbereit und aktiv bleibt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass FIT die kundenseitigen Anforderungen an die Anwendungsverfügbarkeit erfüllt. Die Kombination aus geschäftskritischen Funktionen der Lenovo X6-Servers und GPFS stellt eine hochskalierbare und hochverfügbare Plattform für SAP HANA-Anwendungen bereit.

„Wir stellen uns vor, dass alle neuen SAP-Kunden, die unsere Rechenzentren betreten, SAP HANA nutzen“, sagt Spruell. „Mit dem neuen modularen Ansatz sind wir sicher, dass wir ihrer Wachstumsentwicklung entsprechen können.“

Training und Support

Da die Lösung von Lenovo gänzlich neu für FIT war, bot Lenovo Trainings für die Ingenieurs- und Verwaltungsteams an. „Das gesamte Training war eine Weiterbildung für uns, gerade am Anfang, und Lenovo ist sehr auf uns eingegangen“, bedankt sich Spruell. „Sie stützten sich auf ihre vorherigen Erfahrungen mit Unternehmen, die dieses System neu eingeführt haben, und sprachen sehr offen über die Erfahrungen anderer Kunden.“

Laut Spruell war der Kundendienst ein großes Plus: „Wenn man so kundenorientiert ist wie wir, dann ist es schön, mit einem Partner zu arbeiten, der ebenso denkt. Lenovo versteht den Natur dessen, was wir bereitstellen möchten, und unterstützt uns auf dem gesamten Weg“, sagt er. „Es ist von großem Vorteil zu wissen, dass wir uns jederzeit auf Lenovo verlassen – im Falle einer Krise oder falls wir so erfolgreich sind, dass wir mehrere SAP HANA-Kunden in einem Schritt aufnehmen – und auf die Unterstützung zählen können.“

Expansion und Zukunftspläne 

Die Senkung der Gesamtbetriebskosten war eine starke Motivation, um zu einem neuen Anbieter zu wechseln. Laut Spruell hat Lenovo diese Anforderungen auf phänomenale Weise erfüllt. „Wir konnten nicht nur unseren Platzbedarf senken, sondern auch die Gesamtbetriebskosten um 25 Prozent reduzieren“, sagt er. „Diese Kosteneinsparungen geben wir an unsere Kunden weiter, sodass die initialen Kosten für SAP HANA-Speicher nun geringer sind. Da die Kunden die Vorteile und den Nutzen ihrer SAP HANA-Umgebungen sehen, fördert das wiederum mehr Veränderungen und weiteres Wachstum. Sollen von Kundenseite weitere Systeme hinzugefügt oder migriert werden, können wir das jetzt schnell umsetzen. Außerdem können wir die wachsenden Kundenunternehmen auch bei der Erweiterung der zugrunde liegenden Hardware unterstützen, und zwar verzögerungsfrei und ohne die finanziellen und betrieblichen Belastungen bei einem Wechsel zu einem gänzlich anderen Szenario.“

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die nächste Prozessorgeneration mit SAP HANA-Zulassung (unter der Bezeichnung „Broadwell EX“) in die gleichen Lenovo Compute Books eingesetzt wird. Für FIT-Kunden ist das gleichbedeutend mit weniger Mitarbeitertrainings und geringeren Upgrade-Kosten. Des Weiteren arbeiten FIT und Lenovo an neuen Möglichkeiten für hyperkonvergente Hardware und Lösungen, die über SAP HANA hinausgehen. Spruell erläutert dies: „Die GPFS-Technologie und die Möglichkeit, innerhalb eines Racks zu skalieren, anstatt ein brandneues gigantisches System mit entsprechenden Prozessoren anzuschaffen, sind für jedes Unternehmen interessant, das platzsparend und speicheroptimiert arbeiten möchte.“

So unterstützt Lenovo die Freudenberg IT bei der Erfüllung der Hosting-Anforderungen für eine wachsende SAP HANA-Kundenbasis

Lenovo Systeme stellen seit Jahren einzigartige Vorteile für verschiedene SAP-Anwendungs-Workloads für die digitale Wirtschaft bereit. Ob für ein Hochleistungsrechenzentrum oder ein kleines Büro mit begrenzten IT-Ressourcen – das Lenovo Data Center-Portfolio verwandelt Ihre IT-Investitionen in einen Wachstumsmotor für Ihr Unternehmen. Heute ist Lenovo mit über 5.500 ausgelieferten SAP HANA-Appliances branchenführend bei SAP HANA-Bereitstellungen.

Lenovo bietet eine einfache, nahtlose und skalierbare Lösung für SAP HANA, bei der Scale-up- und Scale-out-Vorgänge für SAP HANA-Anwendungsszenarien auf einer gängigen Serverplattform ausgeführt werden. Die auf X6-Servern ausgeführte Lösung von Lenovo sorgt für Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Enterprise-Klasse und bietet gleichzeitig die Skalierbarkeit und den fortlaufenden Investitionsschutz, die für einen soliden Gewinn benötigt werden. Des Weiteren sind im Produktportfolio von Lenovo auch Services für die Installation, Verwaltung und Wartung von Servern, auf denen SAP HANA ausgeführt wird, enthalten. Das Unternehmen Freudenberg IT (FIT) setzt die einfache und nahtlose Skalierbarkeit der Lenovo Lösung ein, um seinen Kunden eine skalierbare und modulare Plattform bereitzustellen, auf der ihre SAP HANA-Anwendungen mit geringeren Gesamtbetriebskosten ausgeführt werden. FIT erhielt die Flexibilität, die zur Skalierung der Kundensysteme erforderlich ist, und konnte gleichzeitig den Platzbedarf für die Server reduzieren.

Für SAP HANA-Kunden, die ihre Anwendungen und Daten auslagern möchten, bietet die Kombination aus Hosting-Services von FIT und Lenovo Systemen eine sichere und kosteneffektive Lösung, die individuell entsprechend des Unternehmenswachstums skaliert werden kann. Weitere Informationen finden Sie unter www.lenovo.com/sap/hana.

 
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