Three ways to turn virtual healthcare into a long-term life saver
 

Drei Möglichkeiten, die virtuelle Gesundheitsversorgung in einen langfristigen Lebensretter umzuwandeln

Virtuelle Sprechstunden erhöhen die Distanz zwischen dem medizinischen Personal und den Patienten, von Terminen bis hin zu Besuchen. Derzeit ist das eine Notwendigkeit. Aber könnte die virtuelle Gesundheitsversorgung langfristig dazu beitragen, Zeit zu sparen (und Leben zu retten)? Und was ist erforderlich, um die potenziellen Vorteile zu nutzen, ohne neue Probleme zu schaffen?

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Zeit rettet Leben

Schon vor der Pandemie hatten Gesundheitsdienstleister zu wenig Zeit, um die Anforderungen der alternden Bevölkerung und der wachsenden Nachfrage zu bewältigen. Die effizientere Ausführung der Pflege ist nicht nur kosteneffektiv. Sie macht den Unterschied zwischen überforderten Diensten und reibungslos funktionierenden Anbietern aus.

Willkommen bei der virtuellen Gesundheitsversorgung. COVID-19 hat für einen starken Anstieg von Fern-Sprechstunden gesorgt. Diese Termine sparen nicht nur Patienten durchschnittlich über 100 Minuten pro Besuch in Bezug auf Reise- und Wartezeit.[1] Auch das medizinische Personal gewinnt dadurch Zeit. Tatsächlich hat die Notaufnahme eines US-Krankenhauses festgestellt, dass die virtuelle Triage zwei Fachkräfte pro Patient einspart.[2]

 

Ein erfolgreiches System aufbauen

Um eine kurzfristige Lösung in einen langfristigen Lebensretter zu verwandeln, müssen virtuelle Dienste stabiler und sicherer werden. Dieser Schritt stellt Anbieter vor einige Herausforderungen, die sie berücksichtigen und bewältigen müssen:

 

1. Nahtlose Versorgung gewährleisten

Die komplette Gesundheitsversorgung kann jedoch nicht über Fern-Sprechstunden sichergestellt werden. Medizinisches Personal wechselt innerhalb von Minuten von der virtuellen Sprechstunde zur praktischen Behandlung. Diese Übergänge müssen so reibungslos wie möglich verlaufen, damit die Zeitersparnis durch virtuelle Dienste optimal genutzt werden kann.

Derzeit verschlingen schlecht durchdachte Systeme Zeit, wenn Personal sich anmelden oder komplizierte Benutzeroberflächen umschiffen muss. Diese Umgehungstaktiken bergen zudem die Gefahr von Sicherheitsproblemen. Beispielsweise gaben im Jahr 2018 21 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen an, dass sie ihre Benutzernamen und Passwörter am Computer aufbewahren.[3]

Wie sieht die Lösung aus?

Single Sign-On kann zur Lösung dieser Probleme beitragen. In einer Studie wurde festgestellt, dass dadurch die durchschnittliche Anmeldezeit von 29,3 auf 8,9 Sekunden reduziert werden konnte.[4] In sechs Krankenhäusern konnten in jedem Sieben-Tage-Zeitraum unglaubliche 168 Stunden klinischer Zeit eingespart werden.4 Mithilfe biometrischer, RFID- oder NFC-Technologien kann eine hochsichere Anmeldung mit nur einem Fingertipp für alle Systeme in einer Organisation erreicht werden.

 

2. Jeden Angriffswinkel abdecken

Virtuelle Sprechstunden sind nicht der einzige Teil der Gesundheitsbranche, der boomt. Auch der Schwarzmarkt für Patientendaten und Internetkriminalität nehmen stetig zu, und nicht erst seit der Pandemie. Tatsächlich wurde 2019 in den USA in 41 Millionen Patientenakten eingebrochen, dreimal soviel wie im Vorjahr.[5] Damit nicht genug. Die Kosten einer Datenverletzung im Gesundheitswesen sind 60 % höher als in jeder anderen Branche.[6]

Deshalb sollten Sie sich keine neuen virtuellen Systeme leisten, bei denen die Daten nicht sicher sind. Andernfalls werden mögliche Effizienzgewinne durch kostspielige Angriffe zunichte gemacht.

Wie sieht die Lösung aus?

Datenschutz muss intelligenter und umfassender werden. Inzwischen kann die verhaltensbasierte KI aktiv Bedrohungen auf der Geräteebene erkennen und bekämpfen. In Systemen wie SentinelOne von Lenovo, Teil des integrierten Schutzes von ThinkShield, kann dies den Virenschutz vollständig ersetzen. Dadurch werden anfällige Endpunktgeräte geschützt, während medizinisches Personal die Gesundheitsversorgung von überall her bereitstellt.

 

3. Bis ins Detail

Hygiene im Krankenhaus ist heute mehr denn je von entscheidender Bedeutung. Durch virtuelle Sprechstunden kann der Einsatz von PSA reduziert, Zeit gespart und Abfall vermieden werden.

Da die Geräte von zu Hause in die Klinik transportiert werden, könnten sie mit schädlichen Keimen kontaminiert sein. Tatsächlich fand eine Studie Krankheitserreger auf 100 % der untersuchten Mobiltelefone von Ärztinnen und Ärzten und Krankenhauspersonal.[7]

Wie sieht die Lösung aus?

Wenn es darum geht, Zeit zu sparen, zählt jedes Detail. Sie benötigen selbstverständlich Geräte, die robust genug für eine Tiefenreinigung sind. Aber Features wie die Lenovo Quick Clean Software können den Prozess beschleunigen. Medizinisches Personal kann dadurch die Eingabe mit einem Knopfdruck unterbrechen, das heißt das Gerät muss nicht jedes Mal abgeschaltet werden, um es zu desinfizieren.

 

Nutzen Sie Ihre Zeit effektiver

In Ihrer Branche rettet Produktivität Leben. Mit Lenovo können Sie einen intelligenteren Ansatz für die Patientenversorgung schaffen, von der virtuellen Visite bis hin zur Fernradiologie. Geräte wie das Lenovo ThinkPad T490 Healthcare Edition  unterstützen Sie bei der Straffung der Arbeitsabläufe und erfüllen gleichzeitig die spezifischen Anforderungen des Krankenhauslebens. Entdecken Sie hier das Komplettangebot von Lenovo-Lösungen für das Gesundheitswesen.

Um herauszufinden, wie Sie mit dem richtigen technischen Ansatz Ihre Zeit effektiver nutzen, werfen Sie hier einen Blick auf unsere produktivitätssteigernden Lösungen.

 

 

 


[1] Berechnet auf der Grundlage einer durchschnittlichen Gesamtzeit für persönliche Visiten von 121 Minuten, verglichen mit einer durchschnittlichen Zeit für virtuelle Termine von 10 bis 15 Minuten. Schätzungen von: https://go.forrester.com/blogs/will-virtual-care-stand-the-test-of-time-if-youre-asking-the-question-its-time-to-catch-up/.

[2] Aus dem Video https://techtoday.lenovo.com/ww/en/solutions/media/5854 Hat der Kunde weitere Details zu dieser Fallstudie, auf die wir uns beziehen können?

[3] Accenture, Healthcare Workforce Survey on Cybersecurity, 2018: https://www.accenture.com/us-en/blogs/insight-driven-health/losing-the-cybersecurity-culture-war

[4] George A. Gellert et al., Clinical impact and value of workstation single sign-on, 2017: https://www.fiercehealthcare.com/tech/number-patient-records-breached-2019-almost-tripled-from-2018-as-healthcare-faces-new-threats 

[5] Fierce Healthcare, Number of patient records breached nearly triples in 2019, 2020: https://www.fiercehealthcare.com/tech/number-patient-records-breached-2019-almost-tripled-from-2018-as-healthcare-faces-new-threats

[6] Daten aus einem Bericht des Ponemon-Instituts, gesponsert von IBM. Hier berichtete Details: https://healthitsecurity.com/news/data-breaches-cost-healthcare-6.5m-or-429-per-patient-record

[7] Shekar Pal et al., Mobile phones: Resevoirs for the transmission of nosocomial pathogens, 2017: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4549928/